Es ist möglich, Zitronen zu Hause zu ziehen, auch ohne grünen Daumen. So können ausgezeichnete, aromatische Zitronen und im Frühling wunderbar duftende Blüten in Ihren eigenen vier Wänden wachsen. Stellen Sie sich vor, wie angenehm und gesund es ist, eine saftige Zitrone zu pflücken, ohne das Haus zu verlassen – perfekt zum Auspressen oder für die Küche. Folgen Sie einfach diesen Tipps.
1) Pflanzen Sie einen Zitronenkern Wählen Sie einen Topf mit mindestens 30 cm Tiefe. Füllen Sie ihn mit frischer, nährstoffreicher Erde. Machen Sie ein kleines Loch etwa vier Finger tief, legen Sie den Zitronenkern hinein, gießen Sie vorsichtig und lassen Sie es ruhen. Nach einem Monat bis maximal anderthalb Monaten sehen Sie den ersten Trieb aus der Erde kommen. Lassen Sie die Pflanze auf 15–20 cm Höhe wachsen, dann in einen größeren Topf umtopfen. Führen Sie diesen Schritt nicht vor dem Winter durch, damit die junge Pflanze nicht unter Temperaturschwankungen leidet.
2) Stellen Sie die Pflanze an den richtigen Ort Stellen Sie den Zitronenbaum nicht auf den Balkon, wenn es bei Ihnen zu kalt wird. Holen Sie die Pflanze lieber ins Haus oder schützen Sie sie mit einer Abdeckung oder einem kleinen Gewächshaus. Im Innenraum vermeiden Sie die Nähe von Heizkörpern. Wählen Sie einen luftigen, aber nicht kalten Platz – z. B. im Treppenhaus oder nahe einem Fenster ohne direkte Heizung.
3) Düngen Wie jedes Lebewesen braucht auch ein Zitronenbaum Nahrung. Besonders wichtig ist die Düngung im Frühling bei Blüte und Fruchtbildung. Achten Sie auf die Hauptmineralien Stickstoff, Kalium und Phosphor sowie sekundäre wie Kupfer, Zink, Eisen, Molybdän und Mangan. Geeignete Düngemischungen gibt es im Fachhandel. Auch ein leichter Hausdünger kann das Wachstum fördern.
4) Regelmäßig gießen Vorsicht ist geboten: weder zu viel noch zu wenig. Im Winter reicht einmal pro Woche. Ab dem Frühling alle zwei bis drei Tage gießen. Im Sommer den Boden immer feucht halten – täglich kurz prüfen und bei Bedarf Wasser nachgeben.
5) Bei Bedarf umtopfen Wenn die Blätter den Topfdurchmesser deutlich übertreffen, ist es Zeit für einen größeren Topf. Umtopfen nur im Frühling (nicht im Winter, damit die Wurzeln nicht frieren, und nicht im Sommer, damit sie nicht austrocknen). Zuerst alle 2–3 Jahre, später alle 4 Jahre. Verwenden Sie am besten Tontöpfe, damit die Wurzeln atmen können.
6) Nur bei Bedarf schneiden Die Natur sorgt meist für harmonisches Wachstum. Schneiden Sie nur schwache oder vertrocknete Äste oder wenn die Pflanze innen zu dicht wird und Licht/Luft fehlen. Schneiden Sie immer an einem Knoten oder Knospe, einen halben Fingerbreit nach der Verzweigung. Verwenden Sie scharfe, saubere Scheren oder Gartenscheren.
7) Schädlinge Auch im Haus oder auf dem Balkon können Schädlinge auftreten. Bei pilzbedingtem Vertrocknen von Ästen und Blättern diese sofort abschneiden. Dunkle, gummiartige Flecken auf der Rinde deuten auf einen Wurzelpilz hin – betroffene Rinde entfernen und mit kupferhaltigem Mittel behandeln. Der häufigste Schädling ist die Schildlaus (weiße Punkte auf Blättern). Diese mit alkoholgetränktem Wattepad abwischen und danach mit einem Schutzspray behandeln.