Rosen auf eine andere Sorte pfropfen – der Trick endlich enthüllt

Rosen pfropfen klingt kompliziert, ist aber mit der richtigen Methode auch für Hobbygärtner machbar. So können Sie eine Rose auf eine andere Sorte (z. B. auf eine robuste Unterlage) veredeln und neue, schöne Pflanzen schaffen.

Die 100% funktionierende Methode

Benötigt werden:

  • Eine geeignete Unterlage (z. B. Hundsrose oder Multiflora-Rose)
  • Ein gesunder Trieb der gewünschten Rosensorte
  • Scharfe, desinfizierte Gartenschere
  • Pfropfband oder Raphia (zum Binden)
  • Optional: Pfropfmesser

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Unterlage vorbereiten Wählen Sie eine kräftige, gesunde Unterlage (z. B. Hundsrose). Diese sollte robuste Wurzeln haben und gut an den Boden angepasst sein.
  2. Edelreis schneiden Schneiden Sie einen gesunden, etwa bleistiftdicken Trieb der gewünschten Sorte ab. Entfernen Sie Blätter und Dornen. Machen Sie einen sauberen, schrägen Schnitt.
  3. Pfropfen Schneiden Sie den Trieb der Unterlage und den Edelreis so, dass sie gut zusammenpassen (z. B. T-Schnitt oder seitliches Pfropfen). Die Schnittflächen müssen sauber und glatt sein.
  4. Binden Die Pfropfstelle fest mit Pfropfband oder Raphia umwickeln, damit alles gut zusammenwächst.
  5. Pflege nach dem Pfropfen Die gepfropfte Pflanze an einem schattigen, warmen Ort aufstellen und feucht halten. Nach ca. 4 Wochen das Band lockern oder entfernen, wenn die Verwachsung sichtbar ist.

Tipp: Die beste Zeit für das Pfropfen ist Frühling oder Frühsommer. Die Temperatur sollte um die 25 °C liegen. Die Unterlage sollte gesund und gut etabliert sein.

Mit dieser Methode können Sie Rosen mit besonderen Farben oder Eigenschaften auf robuste Unterlagen veredeln und kräftige, schöne Pflanzen schaffen.

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